Data-driven Journalism

Der Begriff Data-driven Journalism wurde erst 2010 geprägt. Bei dieser Form des Journalismus erstellen Journalisten Storys ausschließlich auf Basis von Analyse und Verarbeitung von Datensätzen und Zahlen. Dazu nutzen sie hauptsächlich offen zugängliche Daten, die mit Open-Source Software analysiert werden. Ein neuer Content folgt den Arbeitsschritten: Daten sichten, filtern, analysieren und schließlich die Story schreiben. Der Data-driven Journalism hat zum Ziel, Zusammenhänge, Strukturen und Verhaltensmuster gesellschaftsrelevant zu durchleuchten und verständlich zu machen. Die so entstandenen Berichte können Verbrauchern, Managern und Politikern bei der Entscheidungsfindung dienlich sein.