Gegen Phrasen im Journalismus

Die politische Welt ist voll von Phrasen. Mit ihnen können klare Antworten galant umgangen werden. Es verwundert daher nicht, dass es nicht selten zu inhaltslosen Interviews von Politikern kommt, bei der sich eine Phrase n die nächste reiht. Oliver Georgi kennt die Phrase allzu gut, als politischer Journalist der FAZ begegnet er ihr häufig. In seinem aktuellen Buch „Und täglich grüßt das Phrasenschwein“ erklärt er, warum Politiker keinen Klartext reden – und wieso das auch an uns liegt.

Er kritisiert die in Deutschland verbreitete Praxis der Autorisierung, die geradezu Politiker einlädt, Phrasen einzufügen. Auch ein richtiger Umgang mit Twitter soll gelernt sein, so auch die Trennung zwischen wichtig und unwichtig. Zugleich kann von Journalisten ein Thema bewusst nicht besprochen und somit ausgelassen werden. Mehr Mut im Umgang mit Phrasen ist also gefordert.

Zum Buchauszug von Georgi gelangen Sie hier.

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